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01 07 2009 

Fugenhobeln

Zum Ausarbeiten von Wurzeln oder Fehlstellen wird das Fugenhobeln verwendet. Es wird darüber hinaus zur Schweißnahtvorbereitung angewendet. Es werden drei Arten des Fugenhobelns unterschieden.

Brennfugenhobeln

Dieses Verfahren ist dem Brennschneiden sehr ähnlich. Der Unterschied liegt lediglich in der Gestaltung des Brenners sowie dessen Positionierung gegenüber dem Werkstück. Beim Brennschneiden wird eine Position gewählt bei der die Flamme senkrecht über der zu bearbeitenden Oberfläche steht. Die Position beim Brennfugenhobeln liegt dem gegenüber bei einem Winkel von ca. 30° gegenüber der Oberfläche. Auf diese Weise wird ein Teil des zu entfernenden Materials direkt verbrannt, der größere Teil wird aufgeschmolzen und durch die Strömung der Flamme ausgeblasen.

Lichtbogen-Druckluftfugenhobeln

Beim Fugenhobeln mit Druckluft wird eine kupferummantelte Kohleelektrode dazu verwendet einen Lichtbogen zwischen der Elektrode und dem Werkstück zu zünden. Hierbei wird der Grundwerkstoff aufgeschmolzen und mit der Druckluft ausgeblasen. Mit diesem Verfahren können neben Fugen auch Löcher hergestellt werden. Somit eignet es sich um, zum Beispiel, Lunker aus Gussteilen zu entfernen.

Plasmafugenhobeln

Mit Hilfe einer Düse zum Fugenhoblen kann ein Plasmabrenner auch zum Fugenhobeln verwendet werden. Die Funktionsweise des Brenners bleibt prinzipiell die gleiche wie beim Plasmaschneiden. Die Kinetische Energie des Plasmastromes treibt auch hier das aufgeschmozlene Material aus dem Arbeitsbereich. Der Vorteil gegenüber dem Lichtbogen-Druckluftfugenhoblen sind die geringeren Rauch- und Geräuschemissionen

 

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